Fort- und Weiterbildungen
Emotionsfokussiertes Arbeiten für SystemikerInnen (2026)
Dr. Ghazaleh Bailey
isiBerlin - Institut für systemische Impulse
Systemische Paartherapie (2025-2026)
Dörte van Benthem Favre
isiBerlin - Institut für systemische Impulse
"Sag mir wie du geliebt wurdest, und ich sage dir, wie du dich im Paarkonflikt verhältst - und es in der Zukunft anders machen kannst!" (2025)
Dr. Angelika Eck
Gemeinsam heilen: Umgang mit individuellem Trauma in der Paartherapie (2025)
Dr. Ghazaleh Bailey
isiBerlin - Institut für systemische Impulse
Weiterbildung systemische Beratung (DGSF) (2022-24)
FamThera - Institut für Familientherapie und systemische Beratung e.V.
Kunstpädagogin - in Freier Tätigkeit (2006-2022)
Studium Kunsterziehung für Lehramt an Gymnasien (2000 - 2006)
Studium der Freien Kunst an der Akademie der Bildenen Künste in Nürnberg und in Wien (2000 - 2006) - Meisterschülerin (2006)
Die Verbindung zur Kunst
Kunst spricht verschiedene Bereiche menschlicher Entwicklung gleichzeitig an. Sie verbindet kognitive und emotionale Prozesse – und schafft dadurch einen indirekten Zugang zu dem, was sich oft nicht direkt benennen lässt. Denkmuster, Emotionen, Ängste oder psychosomatische Beschwerden können auf diese Weise sichtbar und bearbeitbar werden.
In Beratung und Coaching eröffnet das ein breites Spektrum an Möglichkeiten – nicht als Ersatz für andere Methoden, sondern als eine andere Ebene des Zugangs.
Kunst bedeutet auch, Systeme zu lesen: zu verstehen, zu hinterfragen, kritisch zu betrachten. Diese Fähigkeit habe ich über mehr als 26 Jahre entwickelt – im Umgang mit Bildern, Skulpturen, Filmen und anderen Formen des Ausdrucks. Es ist eine Art des Sehens, die ich in meine Arbeit mitbringe.
Dabei geht es nicht um Interpretation im analytischen Sinne, sondern darum, etwas in seiner Ganzheit wahrzunehmen. Bilder – ob Kunstwerke oder nicht – machen auf einen Blick sichtbar, was sich in Sprache oft nur schwer fassen lässt. Eine künstlerische Haltung, verbunden mit einer systemischen Herangehensweise, ermöglicht es, in viele Richtungen zu denken und festgefahrene Strukturen zu öffnen.
Sich auf dem freien Kunstmarkt zu bewegen bedeutet, eigenverantwortlich und intrinsisch motiviert zu arbeiten – aber vor allem bedeutet es, sich kontinuierlich mit dem Leben selbst auseinanderzusetzen: mit seinen Widersprüchen, mit gesellschaftlichen Systemen, mit der Frage, was andere Menschen bewegt und wie sich das zeigt. Diese Haltung – neugierig, kritisch, offen für Komplexität – ist ein wesentlicher Teil künstlerischen Arbeitens und prägt meine Sichtweise bis heute.